Monsieur Santé

Navigation anzeigen Startseite anzeigen Suchefeld anzeigen

Gregor Patorski Thema Krankenversicherung: Setzen Sie Ihre Prämie auf Diät

Die Gesundheit hat keinen Preis, aber die damit verbundenen Kosten sind beträchtlich – besonders für die Versicherten! Vier Tipps, um die Deckung Ihrer Krankenversicherung zu optimieren und überflüssige Kosten zu vermeiden. Auf der neuen Website www.thema-Krankenversicherung.ch , welche auf Initiative von santésuisse entstanden ist, finden clevere Versicherte einen Ratgeber mit vielen nützlichen Tipps rund ums …

weiterlesen »

Die Gesundheit hat keinen Preis, aber die damit verbundenen Kosten sind beträchtlich – besonders für die Versicherten! Vier Tipps, um die Deckung Ihrer Krankenversicherung zu optimieren und überflüssige Kosten zu vermeiden.

Auf der neuen Website www.thema-Krankenversicherung.ch , welche auf Initiative von santésuisse entstanden ist, finden clevere Versicherte einen Ratgeber mit vielen nützlichen Tipps rund ums Thema Krankenversicherung.

Tipp 1: Wählen Sie die vorteilhafteste Franchise.

Bei tiefen (oder nicht vorhandenen) Gesundheitskosten ist die höchste Franchise von CHF 2500 die kostengünstigste Lösung. Einzige Vorsichtsmassnahme: es ist wichtig, den Franchisebetrag für einen eventuellen Notfall (zum Beispiel eine Spitaleinweisung) zur Seite zu legen. Im Allgemeinen sind zwei Franchisestufen am vorteilhaftesten: die niedrigste (bei hohen Gesundheitskosten) und die höchste.

Tipp 2: Wahl eines Alternativmodells.

Neben dem herkömmlichen Grundmodell bieten die Versicherer auch kostengünstigere Modelle an (Hausarzt, Versorgungsnetz HMO oder Telemedizin), bei denen der Versicherte auf die freie Arztwahl verzichtet. Auf diese Weise kann er pro Jahr hunderte von Franken sparen.

Tipp 3: Das Unfallrisiko ausschliessen, wenn es bereits vom Arbeitgeber gedeckt ist.

Wer mindestens acht Stunden pro Woche beim gleichen Arbeitgeber arbeitet, ist automatisch gegen berufliche und nicht berufliche Unfälle versichert. In diesem Fall kann das Unfallrisiko aus der obligatorischen Grundversicherung ausgeschlossen werden, um eine Verdoppelung zu vermeiden. Dadurch vermindert sich die Prämie um nahezu 7 %.

Tipp 4: Je nach Einkommen eine Prämienverbilligung verlangen.

Jeder Versicherte mit bescheidenem Einkommen hat Anrecht auf einen Beitrag zur teilweisen oder vollständigen Bezahlung seiner Versicherungsprämie. Diese vom Bund und von den Kantonen finanzierte individuelle Prämienverbilligung (oder IPV) dient zur Entlastung der bedürftigsten Haushalte.

Je nach Situation sind weitere Einsparungen möglich:

  • Bei einem Militärdienst von über 60 Tagen kann die Krankenversicherung ausgesetzt und dadurch die gesamte Prämie eingespart werden.
  • Durch (jährliche oder halbjährliche) Vorauszahlung reduziert sich der Gesamtbetrag um bis 2 %. Dies entspricht zum Beispiel einem Rabatt von CHF 100 bei einer Monatsprämie von CHF 400.
  • Der Abschluss eines Versicherungsmodells mit Bonus bietet ab dem zweiten Jahr einen Rabatt, wenn keine Leistungen bezogen werden.

0 Kommentare

Jean-Paul Brönnimann Versicherte haben immer noch genügend Zeit ihre Grund- und Zusatzversicherungen zu wechseln

Einige Krankenversicherungs-Experten haben medial behauptet, dass es den Versicherten schade, dass die Krankenversicherer die provisorischen Prämien nicht mehr kommunizieren dürfen. Monsieur Santé nimmt diese Aussage unter die Lupe und beruhigt: Auch mit der Änderung durch das Aufsichtsgesetz haben Versicherte genügend Zeit für einen Wechsel. «Geheimniskrämerei um Krankenkassenprämien» lautet der Titel eines Ende August erschienenen Artikels …

weiterlesen »

Jean-Paul Brönnimann Verschollen – wann verjährt die Prämienrückerstattung?

Als eine der hierzulande wohl bekanntesten und seit 16 Jahren als verschollen geltenden Persönlichkeit gilt Bruno Manser. Der Regenwaldschützer und Menschenrechtsaktivist reiste im Mai 2000 in den malaysischen Bundesstaat Sarawak auf Borneo und ist seither verschwunden. Immer wieder kommt es vor, dass Menschen ohne Wissen über ihren Verbleib verschwinden. «Ist der Tod einer Person höchst wahrscheinlich, weil sie in hoher Todesgefahr …

weiterlesen »

Silvia Schütz Die Kosten machen die Prämie

Der Hauptfaktor, der die Prämienhöhe beeinflusst, sind die Kosten der Leistungserbringer. Steigen die Kosten der Ärzte, Spitäler, Physiotherapeuten, aber auch die Kosten von Medikamenten und weiteren medizinischen Leistungen, dann steigen folgerichtig auch die Prämien. Denn die Prämien folgen den Kosten und müssen diese langfristig decken.

weiterlesen »

Jean-Paul Brönnimann Prämienkorrektur – des einen Freud und des anderen Leid

Einmal im Jahr setzen die Krankenversicherer die Prämien für das Folgejahr aufgrund der zu erwartenden Kosten fest. Das BAG überprüft und genehmigt die Prämien. Im Idealfall sollten die Prämieneinnahmen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung mit den Ausgaben gemäss KVG im Gleichgewicht stehen. Eine nicht einfache Vorgabe, wie sich herausgestellt hat. Zwischen 1996, dem Jahr des In-Kraft-Tretens des KVG und 2013 …

weiterlesen »

Jean-Paul Brönnimann Prämien folgen Gesamtkosten – Infografiken zur Einheitskasse (5)

Die Finanzierung der sozialen Krankenversicherung erfolgt nach dem Ausgabe-Umlageverfahren. Auf gut Deutsch gesagt: Je höher die Kosten, je höher die Prämien. Oder anders ausgedrückt: Die Krankenversicherer haben die Prämien so festzusetzen, dass sie mit den Einnahmen die laufenden Ausgaben finanzieren können. Eine staatliche Krankenkasse wird an dieser Tatsache nichts ändern können. Ein Grund mehr, am 28. …

weiterlesen »

Thomas Meyer Müssen sich Sans Papiers krankenversichern?

Madame Santé hat im Fernsehen einen Beitrag über Sans Papiers gesehen. Sie stellt sich nun Frage, wer für deren Behandlung im Krankheitsfall aufkommt. Im ersten Teil des Blogs wird geklärt, was unter «Sans Papiers» genau verstanden wird und ob für diese Personen eine Versicherungspflicht besteht. Die Sach- und Rechtslage beim Thema Sans Papiers ist auf …

weiterlesen »

Thomas Meyer Acht Tipps um Prämien zu sparen

Kassenwechsel verpasst? Monsieur Santé zeigt acht Wege auf, trotzdem weniger Prämien in der Grundversicherung zu zahlen. Gut daran: Die Versicherten müssen dabei keine qualitativen Abstriche hinnehmen. Für Prämienoptimierer gibts hier acht nützliche Tipps von Monsieur Santé: Tipp 1: Alternative Versicherungsmodelle Alternative Versicherungsmodelle (z.B. Hausarzt, HMO, Telemedizin) schränken den Versicherten nur wenig ein und betreffen keine Notfälle. Die …

weiterlesen »

Silvia Schütz Wie berechnen die Krankenkassen eigentlich die Prämien?

Die Krankenversicherer mussten bis 31. Juli des laufenden Jahres beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) ihre Vorschläge für die Prämien der Grundversicherung für das Folgejahr einreichen. Die Prämien 2014 wurden aufgrund von geschätzten Kosten kalkuliert, denn die tatsächlichen Kosten werden erst im Jahr 2015 bekannt sein. Dieses Verfahren zwingt die Versicherer, Prognosen zu machen. Um die …

weiterlesen »

Gregor Patorski Video: Monsieur Santé erklärt die Prämienhöhe

Zweiter Teil unserer Video-Blogserie «Monsieur Santé erklärt…». In drei kurzen Videos erklärt Monsieur Santé Themen aus dem Gesundheitssystem. Heute zeigt er, dass die Prämien den Kosten entsprechen und wie die Krankenkassen Mehrkosten in Milliardenhöhe verhindern. Von der gesamten Prämie werden über 95 Prozent benötigt, um die Kosten für die medizinischen Leistungen zu decken, welche durch …

weiterlesen »