Monsieur Santé

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Susanne Steffen Weniger Risiken, weniger Nebenwirkungen

Bei den zugelassenen und auf dem Markt eingeführten Arzneimitteln wird bei der Packungsgrösse darauf geachtet, dass die kleinste Packung an die Therapiedauer und Dosierungsempfehlung gemäss Fachinformation angepasst ist. Dennoch: Nicht immer entspricht die Packungsgrösse der aktuell üblichen Therapiedauer. Gerade im Falle von Antibiotika sind der korrekte Einsatz – die gesicherte Indikation – und die Therapiedauer …

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Susanne Steffen «Die ‘Implant-Files‘ geben unserer Arbeit neuen Schub»

Die Ende 2018 veröffentlichen «Implant Files» sorgen für Aufsehen: Das internationale Netzwerk investigativer Journalisten hat darin zum Teil schwere Vorwürfe gegen Medizinproduktehersteller, Ärzte und Aufsichtsbehörden erhoben. Angeprangert sind Missstände bei der Zulassung und Überwachung von Medizinprodukten wie Implantaten und Prothesen. Auch in der Schweiz sind Fälle von fehlerhaften oder verunreinigten Hüft-, Knie- und Wirbelsäule-Implantaten publik …

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Susanne Steffen Wie viel darf ein Menschenleben kosten?

Der Fall sorgte für Schlagzeilen: Novartis hat ein Medikament gegen die spinale Muskelatrophie (SMA) entwickelt, eine seltene Muskelschwundkrankheit, mit der in der Schweiz pro Jahr etwa zwölf Babys geboren werden. Die Krankheit verunmöglicht es Neugeborenen, Impulse an ihre Muskeln zu senden. In ihrer schlimmsten Ausprägung erleben SMA-Kinder ihren zweiten Geburtstag oft nicht. Das neue Medikament …

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Susanne Steffen Therapien nach Mass, Kosten nach Gutdünken

Dank dem Wissen um die genetische Ausstattung eines Menschen können schwerkranke Menschen von neuen Diagnose- und Behandlungsmethoden profitieren. Diese «Therapien nach Mass» revolutionieren namentlich die Behandlung von Krebs. Das Problem: Die Diagnoseverfahren und Medikamente sind zum Teil exorbitant teuer. Kosten von über hunderttausend Franken für eine Therapie sind keine Seltenheit. Was die Krankenversicherer in Bezug …

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Heinz Brand Gut Ding will Weile haben!

Wenn die Mühlen der Gesetzgebung überhaupt «mahlen», so tun sie dies in der Regel langsam und schwerfällig. Schnelle Problemlösungen bleiben deshalb regelmässig eine Illusion, überstürzte und unausgereifte Problemlösungen allerdings und gottlob auch. Unser Zweikammersystem mit unterschiedlichen politischen Mehrheiten bietet hierfür mehr als Gewähr. Wenn indessen Veränderungen dringend notwendig und überfällig sind, braucht das behäbige Gesetzgebungsprozedere …

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Susanne Steffen Teure Komplementärmedizin

Traditionelle chinesische Medizin, Homöopathie, anthroposophische Medizin und Phytotherapie sind seit 2012 wieder im Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP). Seither sind bei den Komplementärmedizinern die Kosten pro Patient ─ im Vergleich zu denjenigen der Schulmediziner ─ stark angestiegen. Was die landläufige Meinung widerlegt, wonach alternative Heilmethoden im Vergleich zur Schulmedizin kostengünstiger praktiziert würden. Dass vielmehr das …

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Susanne Steffen Versorgungssituation: Die Spitalbetten stehen dicht an dicht

santésuisse hat die Versorgungssituation im stationären Spitalbereich untersucht. Dabei stechen insbesondere die beträchtlichen regionalen Unterschiede bei der Grundversorgung ins Auge. Mit den aus den Untersuchungen gewonnenen Erkenntnissen ist es möglich, innerhalb der heute vorherrschenden gesetzlichen und systemischen Gegebenheiten die Spitalplanung zu verbessern. Dies ist allein schon deshalb zentral, weil mehr als zwanzig Prozent der gesamten …

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Susanne Steffen Kostensituation in der Krankenversicherung: Verschnaufpause nutzen

Dass die Gesundheitskosten seit Jahren erstmals weniger stark gestiegen sind als prognostiziert, erfreut Versicherte wie Versicherer gleichermassen. Diese Verschnaufpause zu nutzen, um den doch eher trägen OKP-Tanker punkto Kostenentwicklung auf einen neuen Kurs zu bringen, gehört zu den grossen Herausforderungen, denen die Akteure im Gesundheitswesen derzeit gegenüberstehen. Eine gezielte Kursänderung wiederum ist nur möglich mit …

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Heinz Brand Zu viele Ärzte kosten zu viel

Die Krankenversicherung hat Bundesbern auch in der vergangenen Wintersession stark beschäftigt. Im Vordergrund standen Massnahmen gegen die übermässige Kostenentwicklung, die sich in kaum mehr zu bezahlenden Prämien niederschlägt. Aber auch der ärgerlichen «Telefonitis» von wilden Maklern und Vermittlern wird jetzt ernsthaft der Kampf angesagt. Wenn wie in der Schweiz ärztliche Überversorgung herrscht, bedeuten zusätzliche Ärzte …

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Susanne Steffen Pflegematerialien sind Teil der Pflegekosten

Die Rechtslage ist mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts geklärt: Seit Inkrafttreten der «neuen» Pflegefinanzierung im Jahr 2011 dürfen die Kosten für Materialien, die von Fachpersonen im Rahmen der Pflege verwendet werden, den Krankenversicherern nicht mehr zusätzlich in Rechnung gestellt werden. Mit seinem unmissverständlichen Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht zugunsten der Versicherer entschieden: Die Kosten für Materialen, …

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