Monsieur Santé

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Susanne Steffen Pflegematerialien sind Teil der Pflegekosten

Die Rechtslage ist mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts geklärt: Seit Inkrafttreten der «neuen» Pflegefinanzierung im Jahr 2011 dürfen die Kosten für Materialien, die von Fachpersonen im Rahmen der Pflege verwendet werden, den Krankenversicherern nicht mehr zusätzlich in Rechnung gestellt werden. Mit seinem unmissverständlichen Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht zugunsten der Versicherer entschieden: Die Kosten für Materialen, …

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Susanne Steffen Leistungen der Grundversicherung: Mass halten!

Sie schiessen wie Pilze aus dem Boden, die Forderungen an die obligatorische Krankenpflegeversicherung zwecks Übernahme zusätzlicher Leistungen. Da gibt es den Anspruch, die Betreuungskosten Demenzkranker aus der Grundversicherung abzudecken. Oder Verhütungsmittel wie Pille und Spirale als kassenpflichtig zu erklären. Und wie bei den Pilzen im Wald, lassen sich die diversen Begehrlichkeiten – je nach Sichtweise …

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Susanne Steffen Finanzierung palliative Spitalpflege: Mythen und Fakten

Rund um das Thema kostendeckende Fallpauschalen im Bereich der palliativen Spitalpflege kursieren viele Mythen und wenig Fakten. Tatsache ist: Die Spitäler haben es in der Hand, die Höhe der Fallpauschalen mit lückenlosen Kosten- und Leistungsdaten zu beeinflussen. Aktuell monieren insbesondere die Kliniken mit eigenständiger Palliative-Care-Abteilung, dass die derzeit verrechenbaren Fallpauschalen die Behandlungskosten kaum je decken. …

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Cornelia Meier Schweizweit einzigartig: spitalfinder.ch

50000 Besuche, dreieinhalb Minuten durchschnittliche Verweildauer, 10 Qualitätsindikatoren, 105 Rehakliniken, 66 psychiatrische Kliniken und 195 Akutspitäler, eine Neulancierung. Dies die Bilanz nach drei Jahren Spitalfinder. Seit rund drei Jahren ist der Spitalfinder nun online und unterstützt Versicherte bei der Wahl des richtigen Spitals. So zeigt der Spitalfinder, wie häufig ein Spital eine Operation oder Behandlung durchführt. …

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Susanne Steffen Mindestfallzahlen für höhere Patientensicherheit: Regionalpolitik statt Ergebnisqualität

Mindestfallzahlen für komplexe operative Eingriffe führen erwiesenermassen zu mehr Qualität in der Leistungserbringung. Dennoch wird in der Schweiz vielerorts die Regionalpolitik höher gewertet als Ergebnisqualität und Patientensicherheit. Das Thema «Mindestfallzahlen in Spitälern» für bestimmte operative Eingriffe und therapeutische Verfahren sorgt regelmässig für hitzige Debatten. Mindestfallzahlen legen fest, wie oft ein Spital einen definierten Eingriff durchführen …

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Marianne Eggenberger Die Krux mit Artikel 71: Vergütung Medikamente im «Off-Label-Use»

Die Vergütungspraxis der Krankenversicherer für «Off-Label»-Therapien steht regelmässig im medialen Fokus. Und damit immer auch die Frage, was Medikamente ausserhalb ihrer Limitierung oder ausserhalb der Spezialitätenliste kosten dürfen. Eine Auslegeordnung. Es ist eher selten, dass einzelne Verordnungsparagrafen einen eigentlichen Bekanntheitsgrad erlangen. Eine Ausnahme machen die Artikel 71a bis 71d der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV). …

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Susanne Steffen Festbetragssystem für Generika: Und es funktioniert

Vor dreissig Jahren sind in Deutschland für Generika Höchstpreise eingeführt worden – gegen den Widerstand der Pharmaindustrie. Heute belaufen sich die jährlichen Einsparungen dank Festbetragssystem auf über sieben Milliarden Euro. infosantésuisse hat mit der Vorstandsvorsitzenden des GKV-Spitzenverbands der deutschen Krankenkassen, Dr. Doris Pfeiffer, über diese Erfolgsgeschichte gesprochen. infosantésuisse: Seit wann kennt man in Deutschland das …

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Susanne Steffen Ambulant vor stationär: Es lohnt sich. Aber für wen?

Chirurgische Eingriffe wo möglich und medizinisch vertretbar ambulant durchzuführen, kann unser Gesundheitssystem pro Jahr um rund 100 Millionen Franken entlasten. Damit diese Einsparungen nicht zum Bumerang für die Prämienzahler werden, sind Systemanpassungen zwingend. Das Prinzip «ambulant vor stationär » hat beinahe schon den Status eines Mantras. Initiiert von kostengeplagten kantonalen Gesundheitsdirektionen, hat die politische Diskussion …

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Christoph Kilchenmann Kosten: Ein Blick in die Kantone – Permanent teuer. Weshalb?

Wie kommt es, dass die Genferinnen und Genfer für ärztliche Behandlungen doppelt so hohe Kosten verursachen wie der Schweizer Durchschnitt? Oder die Kosten für stationäre Spitalbehandlungen in Basel-Stadt rund viermal höher sind als im Rest der Schweiz? Ein Erklärungsversuch. Wenn jeweils im Herbst die Krankenversicherungsprämien für das kommende Jahr bekannt gegeben werden, stechen sie besonders …

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Susanne Steffen Eindeutige Tendenz zur Überversorgung

Eine santésuisse-Studie lässt wenig Interpretationsspielraum offen: Wenn wir nicht rechtzeitig Gegensteuer geben, ist die Schweiz in vielen Regionen im Jahr 2030 überversorgt. Sie wird seit langem kontrovers diskutiert, die Frage nach der optimalen ärztlichen Versorgung in unserem Land. In der Regel lautet die reichlich simplifizierte Antwort: Wir haben zu wenig Grundversorger und zu viele Spezialisten. …

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