Monsieur Santé

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Susanne Steffen Therapien nach Mass, Kosten nach Gutdünken

Dank dem Wissen um die genetische Ausstattung eines Menschen können schwerkranke Menschen von neuen Diagnose- und Behandlungsmethoden profitieren. Diese «Therapien nach Mass» revolutionieren namentlich die Behandlung von Krebs. Das Problem: Die Diagnoseverfahren und Medikamente sind zum Teil exorbitant teuer. Kosten von über hunderttausend Franken für eine Therapie sind keine Seltenheit. Was die Krankenversicherer in Bezug …

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Heinz Brand Gut Ding will Weile haben!

Wenn die Mühlen der Gesetzgebung überhaupt «mahlen», so tun sie dies in der Regel langsam und schwerfällig. Schnelle Problemlösungen bleiben deshalb regelmässig eine Illusion, überstürzte und unausgereifte Problemlösungen allerdings und gottlob auch. Unser Zweikammersystem mit unterschiedlichen politischen Mehrheiten bietet hierfür mehr als Gewähr. Wenn indessen Veränderungen dringend notwendig und überfällig sind, braucht das behäbige Gesetzgebungsprozedere …

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Susanne Steffen Teure Komplementärmedizin

Traditionelle chinesische Medizin, Homöopathie, anthroposophische Medizin und Phytotherapie sind seit 2012 wieder im Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP). Seither sind bei den Komplementärmedizinern die Kosten pro Patient ─ im Vergleich zu denjenigen der Schulmediziner ─ stark angestiegen. Was die landläufige Meinung widerlegt, wonach alternative Heilmethoden im Vergleich zur Schulmedizin kostengünstiger praktiziert würden. Dass vielmehr das …

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Susanne Steffen Versorgungssituation: Die Spitalbetten stehen dicht an dicht

santésuisse hat die Versorgungssituation im stationären Spitalbereich untersucht. Dabei stechen insbesondere die beträchtlichen regionalen Unterschiede bei der Grundversorgung ins Auge. Mit den aus den Untersuchungen gewonnenen Erkenntnissen ist es möglich, innerhalb der heute vorherrschenden gesetzlichen und systemischen Gegebenheiten die Spitalplanung zu verbessern. Dies ist allein schon deshalb zentral, weil mehr als zwanzig Prozent der gesamten …

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Susanne Steffen Kostensituation in der Krankenversicherung: Verschnaufpause nutzen

Dass die Gesundheitskosten seit Jahren erstmals weniger stark gestiegen sind als prognostiziert, erfreut Versicherte wie Versicherer gleichermassen. Diese Verschnaufpause zu nutzen, um den doch eher trägen OKP-Tanker punkto Kostenentwicklung auf einen neuen Kurs zu bringen, gehört zu den grossen Herausforderungen, denen die Akteure im Gesundheitswesen derzeit gegenüberstehen. Eine gezielte Kursänderung wiederum ist nur möglich mit …

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Heinz Brand Zu viele Ärzte kosten zu viel

Die Krankenversicherung hat Bundesbern auch in der vergangenen Wintersession stark beschäftigt. Im Vordergrund standen Massnahmen gegen die übermässige Kostenentwicklung, die sich in kaum mehr zu bezahlenden Prämien niederschlägt. Aber auch der ärgerlichen «Telefonitis» von wilden Maklern und Vermittlern wird jetzt ernsthaft der Kampf angesagt. Wenn wie in der Schweiz ärztliche Überversorgung herrscht, bedeuten zusätzliche Ärzte …

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Susanne Steffen Pflegematerialien sind Teil der Pflegekosten

Die Rechtslage ist mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts geklärt: Seit Inkrafttreten der «neuen» Pflegefinanzierung im Jahr 2011 dürfen die Kosten für Materialien, die von Fachpersonen im Rahmen der Pflege verwendet werden, den Krankenversicherern nicht mehr zusätzlich in Rechnung gestellt werden. Mit seinem unmissverständlichen Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht zugunsten der Versicherer entschieden: Die Kosten für Materialen, …

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Susanne Steffen Leistungen der Grundversicherung: Mass halten!

Sie schiessen wie Pilze aus dem Boden, die Forderungen an die obligatorische Krankenpflegeversicherung zwecks Übernahme zusätzlicher Leistungen. Da gibt es den Anspruch, die Betreuungskosten Demenzkranker aus der Grundversicherung abzudecken. Oder Verhütungsmittel wie Pille und Spirale als kassenpflichtig zu erklären. Und wie bei den Pilzen im Wald, lassen sich die diversen Begehrlichkeiten – je nach Sichtweise …

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Susanne Steffen Finanzierung palliative Spitalpflege: Mythen und Fakten

Rund um das Thema kostendeckende Fallpauschalen im Bereich der palliativen Spitalpflege kursieren viele Mythen und wenig Fakten. Tatsache ist: Die Spitäler haben es in der Hand, die Höhe der Fallpauschalen mit lückenlosen Kosten- und Leistungsdaten zu beeinflussen. Aktuell monieren insbesondere die Kliniken mit eigenständiger Palliative-Care-Abteilung, dass die derzeit verrechenbaren Fallpauschalen die Behandlungskosten kaum je decken. …

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Cornelia Meier Schweizweit einzigartig: spitalfinder.ch

50000 Besuche, dreieinhalb Minuten durchschnittliche Verweildauer, 10 Qualitätsindikatoren, 105 Rehakliniken, 66 psychiatrische Kliniken und 195 Akutspitäler, eine Neulancierung. Dies die Bilanz nach drei Jahren Spitalfinder. Seit rund drei Jahren ist der Spitalfinder nun online und unterstützt Versicherte bei der Wahl des richtigen Spitals. So zeigt der Spitalfinder, wie häufig ein Spital eine Operation oder Behandlung durchführt. …

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