Monsieur Santé

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Polit-Bühne

Hier werden aktuelle politische Entwicklungen und Entscheide kommentiert und in ihren Auswirkungen erklärt.

Jean-Paul Brönnimann Generika: Patienten werden in der Schweiz über den Tisch gezogen!

Generika sind gemäss Preisüberwacher in der Schweiz mehr als doppelt so teuer wie in den europäischen Nachbarstaaten. Der Marktanteil ist  im Vergleich zu den patentgeschützten Präparaten gering. Die Kombination dieser Eigenschaften führt zu überflüssigen Mehrkosten in dreistelliger Millionenhöhe. Das darf nicht sein. Generika sind wirkstoffgleiche Kopien von Orginialpräparaten, deren Patent abgelaufen ist. Man nennt sie auch Nachahmerpräparate oder …

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Silvia Schütz Die Kosten machen die Prämie

Der Hauptfaktor, der die Prämienhöhe beeinflusst, sind die Kosten der Leistungserbringer. Steigen die Kosten der Ärzte, Spitäler, Physiotherapeuten, aber auch die Kosten von Medikamenten und weiteren medizinischen Leistungen, dann steigen folgerichtig auch die Prämien. Denn die Prämien folgen den Kosten und müssen diese langfristig decken.

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Jean-Paul Brönnimann Der Bundesrat lanciert Franchise-Diskussion

Der Bundesrat will, dass sich die Versicherten im Krankheitsfall stärker an den Kosten beteiligen. « Reduzieren» heisst die Zauberformel. Gemeint sind die Anzahl der frei wählbaren Franchisen sowie des damit verbundenen Prämienrabattes. Die wenigsten sind von dieser Idee begeistert… Monsieur Santé hat bereits im Januar dieses Jahres unter dem Titel: «Was passiert, wenn die Wahl der Franchise eingeschränkt wird? » …

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Daniel Habegger Ärztezulassung durch Kantone: Mehr Wettbewerbsverzerrung und Planwirtschaft

Alle Macht und Interessenskonflikte den Kantonen, kein zusätzlicher Qualitätswettbewerb: Die Botschaft des Bundesrates zur dauerhaften Steuerung des ambulanten Angebotes ist das falsche Rezept, um längerfristig eine qualitative hochstehende und zugleich bezahlbare Gesundheitsversorgung zu sichern. Dem mutlosen Schritt des Bundesrates fehlt jede Nachhaltigkeit. Gemäss Artikel 40c, Absatz 1, des bundesrätlichen Gesetzesvorschlages berücksichtigen die Kantone zur Bestimmung …

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Dr. rer. pol. Andreas Schiesser 3-Jahresüberprüfung bei Medikamenten: Wie wird der Wechselkurs festgelegt?

Letzte Woche wurde der gemeinsame Auslandspreisvergleich bei Medikamenten durch Pharmaindustrie und santésuisse vorgestellt. Besonders erstaunlich aus heutiger Sicht ist die Anwendung eines Euro-Kurses von 1.29 CHF für den Vergleich. santésuisse fordert hier eine raschere Anpassung des Wechselkurses zugunsten der Versicherten. Wie kommt es zu so einem überhöhten Kurs? Monsier Santé erklärt. Das BAG muss gemäss …

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Jean-Paul Brönnimann Was passiert, wenn die Wahl der Franchise eingeschränkt wird?

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat gerechnet und festgestellt, dass aufgrund der Wahlmöglichkeit der Franchise den Krankenkassen jährlich 800 bis 900 Mio. Franken an Prämieneinahmen entgehen. Gesundheitsminister Berset prüft deshalb eine Einschränkung der Wahlmöglichkeiten. Wird damit die Schraube am falschen Ort angesetzt? Die Versicherer können neben der ordentlichen Franchise von 300 Franken auch eine höhere Franchise wählen. Die …

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Daniel Habegger Monsieur Santé verteilt Rosen und Kakteen

Nach der Abstimmung zur Einheitskasse vom 28. September 2014 ist der richtige Zeitpunkt, Blumen zu verteilen. Monsieur Santé erlaubt sich, Rosen, Kakteen und eine Stechpalme zu vergeben. Den grössten Rosenstrauss erhalten die 45% aktiven Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die zum dritten Mal in rund 10 Jahren über eine Einheitskassen-Vorlage abgestimmt haben. Einen grossen und vielfarbigen …

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Gregor Patorski Der Puls der Strasse: Nein zur Einheitskasse

Am 28. September gilt es ernst: Die Schweiz stimmt über die Einheitskassen-Initiative der Linken ab. Das überparteiliche Nein-Komitee hat letzte Woche eine Strassenumfrage durchgeführt, welche Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen liess. Fazit unisono: Eine derart teure Umverteilungsübung braucht die Schweiz nicht. Die Krankenversicherer arbeiten effizient, staatliche Monopolbetriebe sind meistens teurer. Deshalb empfiehlt Monsieur Santé …

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Jean-Paul Brönnimann Prämien folgen Gesamtkosten – Infografiken zur Einheitskasse (5)

Die Finanzierung der sozialen Krankenversicherung erfolgt nach dem Ausgabe-Umlageverfahren. Auf gut Deutsch gesagt: Je höher die Kosten, je höher die Prämien. Oder anders ausgedrückt: Die Krankenversicherer haben die Prämien so festzusetzen, dass sie mit den Einnahmen die laufenden Ausgaben finanzieren können. Eine staatliche Krankenkasse wird an dieser Tatsache nichts ändern können. Ein Grund mehr, am 28. …

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Jean-Paul Brönnimann Kostenanteil pro Leistungserbringer – Infografiken zur Einheitskasse (4)

Für 5 Franken gibt’s eine Packung Papierservietten oder einen Schlüsselanhänger, einen Weihnachsstrumpf, eine Rolle WC-Papier, die im Dunkeln leuchtet, eine Stange Bier oder ein Café Crème. Durchschnittlich 5.20 Franken betragen die Administrationskosten der Krankenversicherer pro 100 Prämienfranken bzw. fast 95 Franken werden für medizinische Therapien aufgewendet… Die Verwaltungskosten der Krankenversicherer sind ein beliebtes Thema bei den Beführwortern …

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