Monsieur Santé

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Polit-Bühne

Hier werden aktuelle politische Entwicklungen und Entscheide kommentiert und in ihren Auswirkungen erklärt.

Marianne Eggenberger Medikamentenpreise: Untätigkeit des BAG kostet Versicherte 25 Mio. Franken pro Monat

Gemäss Verordnung müssen alle Medikamentenpreise, die von der Grundversicherung bezahlt werden, mindestens alle drei Jahre überprüft werden. Zuständig dafür ist das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Aufgrund geplanter Verordnungsanpassungen war das Bundesamt in den Jahren 2015 und 2016 untätig. Jetzt soll die angekündigte Überprüfung des Jahres 2017 erst Anfang 2018 umgesetzt werden. Bei gewissen Medikamenten hat …

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Sandra Kobelt Lieber Reflexion statt Reflex: Einheitskasse löst keine Probleme

Die Umfrage des Meinungsforschungsinstitut M.I.S. im Auftrag von Le Temps (10.5.2017) zeigt, dass sich die Bevölkerung zunehmend über die steigenden Gesundheitskosten ärgert. Eine Anhängerschaft bringt die Idee einer Einheitskrankenkasse wieder aufs Tapet. Erst vor drei Jahren hat das Schweizer Stimmvolk zum dritten Mal die gleiche Vorlage abgelehnt. Wir empfehlen Reflexion statt Reflex. Staatsmedizin ist keine …

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Gregor Patorski Korruption ist keine kassenpflichtige Leistung

Manchmal zweifelt Monsieur Santé am gesunden Menschenverstand: Letzte Woche hat sich die durch öffentliche Gelder finanzierte Fernsehsendung «Kassensturz» dafür eingesetzt, dass eine Krankenversicherung gegen das Gesetz verstossen und einer Versicherten Schmiergelder in Höhe von 15’000 CHF rückerstatten solle. Geld, für welches dann alle Versicherten in der Schweiz mit höheren Prämiengeldern aufkommen müssten. Der Fall in …

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Christophe Kaempf Die Physiotherapie-Tarifstruktur muss überarbeitet werden

Der Bundesrat hat am 22. März 2017 beschlossen in den Physiotherapietarif einzugreifen. santésuisse bedauert, dass die Tarifparteien sich nicht auf eine gemeinsame Tarifstruktur einigen konnten und der Bundesrat diesen Schritt vornehmen muss. Weil sich die Krankenversicherer und Physiotherapeuten nicht über die Tarifstruktur in der Physiotherapie einigen konnten, hat der Bundesrat am 22. März 2017 beschlossen, …

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Daniel Wiedmer Pflege-Initiative: Gut gemeint ist nicht gut gemacht

Die Volksinitiative des Schweizer Berufsverbands der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) «Für eine starke Pflege» ist zwar gut gemeint, geht aber in die falsche Richtung. Unsere Bundesverfassung regelt die Organisation des Bundes und das Verhältnis von Bund und Kantonen, definiert die Zuständigkeiten und gewährleistet Grundrechte und Bürgerrechte. Bund und Kantone streben Sozialziele an, insbesondere den Zugang …

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Daniel Habegger Neue Prämienregionen: Zufallsgenerator wäre gerechter gewesen

Münzen werfen wäre treffsicherer, als die vom Eidgenössischen Departement des Inneren (EDI) vorgeschlagene Neueinteilung der Prämienregionen. Nachdem bereits Berechnungen von santésuisse und Kantonen wie Bern, Luzern, Baselland und Zürich die sachliche Korrektheit der Vorschläge bezweifelten, belegt nun eine versicherungsmathematische Analyse das Verdikt: Der Vorschlag des EDI ist unbrauchbar. Die versicherungsmathematische Abteilung eines renommierten Krankenversicherers hat sich …

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Gregor Patorski Die TARMED-Zauberlehrlinge

«Die Geister, die ich rief, werd ich nun nicht los!» Das Goethe-Zitat aus dem Zauberlehrling könnte wahrer nicht sein: Die TARMED-Geister bewegen die Schweiz. Obwohl der Bundesrat von den Tarifpartnern eine kostenneutrale TARMED-Revision gefordert hatte, erarbeiteten FMH, H+ und die MTK unter Beobachtung von curafutura eine Tarifrevision welche sorglos mit dem Prämiengeld der Versicherten umgesprungen wäre: 11 Prozent Kostensteigerungen ohne Mehrwert wären …

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Paul Rhyn Revision des Ärztetarifs TARMED: Es drohen 10 Prozent höhere Prämien

Die Vergütung der ambulant erbrachten medizinischen Leistungen in den Arztpraxen und Spitälern soll überarbeitet werden. Soweit sind sich Ärzte, Spitäler und Krankenversicherer einig. santésuisse lehnt den von der Ärztevereinigung FMH und dem Spitalverband H+ ausgearbeiteten Vorschlag ab, weil jährliche Mehrkosten von über drei Milliarden Franken drohen. Nach zwölf Jahren Tarifanwendung sind die Gesamtkosten des ambulanten …

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Dr. rer. pol. Andreas Schiesser Enormes Sparpotential bei patentabgelaufenen Wirkstoffen

Ein Vergleich der wichtigsten 20 patentabgelaufenen Wirkstoffe im Vergleich zu den Referenzländern zeigt ein Einsparpotentail von 438 Mio. Franken auf. Der Auslandpreisvergleich (APV) von santésuisse zusammen mit interpharma hat klar aufgezeigt, dass die mit patenabgelaufenen Wirkstoffen vertriebenen Generika in der Schweiz im Durchschnitt rund doppelt so viel kosten wie im Durchschnitt bei den Vergleichsländern. Nimmt man …

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Dr. rer. pol. Andreas Schiesser Enormes Sparpotential bei Generika am Beispiel von Pantoprazol Mepha

Der im Dezember publizierte Auslandpreisvergleich zeigt, dass die Preise von patentabgelaufenen Medikamenten in der Schweiz rund doppelt so hoch sind, verglichen mit den Referenzländern. Das Einsparpotential ist dementsprechend gross und liegt bei Generika über 400 Mio. Franken. Da die Differenz ungeachtet der Dreijahresüberprüfung hoch bleibt, ist das Bundesamt für Gesundheit aufgefordert zu handeln. Analog zu anderen Ländern …

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