Monsieur Santé

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Susanne Steffen Kostentreiber Alterung? Eher nicht

Für eine möglichst realitätsnahe Beurteilung der Kostenentwicklung im Gesundheitswesen ist es wichtig, den Alterungseffekt zu quantifizieren. santésuisse hat dies getan, basierend auf der Statistik zum Risikoausgleich, geführt von der «Gemeinsamen Einrichtung KVG». Verglichen wurde die tatsächliche Kostenentwicklung mit einer hypothetischen Kostenentwicklung ohne Veränderung der Altersstruktur. Wobei das Bevölkerungswachstum bei der hier getätigten Betrachtung keine Rolle …

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Für eine möglichst realitätsnahe Beurteilung der Kostenentwicklung im Gesundheitswesen ist es wichtig, den Alterungseffekt zu quantifizieren. santésuisse hat dies getan, basierend auf der Statistik zum Risikoausgleich, geführt von der «Gemeinsamen Einrichtung KVG». Verglichen wurde die tatsächliche Kostenentwicklung mit einer hypothetischen Kostenentwicklung ohne Veränderung der Altersstruktur. Wobei das Bevölkerungswachstum bei der hier getätigten Betrachtung keine Rolle spielt, weil die Kosten jeweils pro Kopf berechnet worden sind.

20 Prozent altersbedingte Kosten

Das Ergebnis ist bemerkenswert. Die Gesundheitskosten in der Schweiz sind zwischen 2012 und 2017 pro Kopf um 572 Franken angestiegen, von 3138 Franken auf 3710 Franken. Jedoch können nur gerade 20 Prozent dieser Mehrkosten mit der Alterung der Gesellschaft erklärt werden. Die restlichen 80 Prozent sind auf andere Faktoren – um nicht zu sagen Fehlentwicklungen – zurückzuführen. Zu nennen sind beispielsweise die Mengenausweitung bei den ambulanten Spital- und Arztleistungen, die hohen Preise neuer Medikamente und die nur unregelmässig durchgeführte Preisüberprüfung bestehender Arzneimittel.

Hier geht es zum ausführlichen Bericht

Madame Santé ist
Susanne Steffen