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Susanne Steffen «Die ‘Implant-Files‘ geben unserer Arbeit neuen Schub»

Die Ende 2018 veröffentlichen «Implant Files» sorgen für Aufsehen: Das internationale Netzwerk investigativer Journalisten hat darin zum Teil schwere Vorwürfe gegen Medizinproduktehersteller, Ärzte und Aufsichtsbehörden erhoben. Angeprangert sind Missstände bei der Zulassung und Überwachung von Medizinprodukten wie Implantaten und Prothesen. Auch in der Schweiz sind Fälle von fehlerhaften oder verunreinigten Hüft-, Knie- und Wirbelsäule-Implantaten publik …

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Die Ende 2018 veröffentlichen «Implant Files» sorgen für Aufsehen: Das internationale Netzwerk investigativer Journalisten hat darin zum Teil schwere Vorwürfe gegen Medizinproduktehersteller, Ärzte und Aufsichtsbehörden erhoben. Angeprangert sind Missstände bei der Zulassung und Überwachung von Medizinprodukten wie Implantaten und Prothesen.

Auch in der Schweiz sind Fälle von fehlerhaften oder verunreinigten Hüft-, Knie- und Wirbelsäule-Implantaten publik geworden, die bei den Patientinnen und Patienten zu schweren gesundheitlichen Schäden geführt haben. Die damit verbundenen Patientenschicksale sowie die Tatsache, dass die Kosten für zusätzliche Operationen und «Reparaturarbeiten» in der Implantationschirurgie beträchtlich sind ─ und in der Regel zulasten der Krankenversicherer und somit der Prämienzahlenden gehen ─ führt automatisch zur Frage der Zulassungsregulierung und Qualitätsprüfung dieser Hochrisikoprodukte.

In den Fokus der Öffentlichkeit geraten ist durch diese Diskussion auch SIRIS, die Schweizerische Stiftung zur Qualitätssicherung in der Implantationsmedizin. Die Organisation führt seit 2012 ein Register aller in der Schweiz implantierten Hüft- und Knieprothesen. Was dieses Register punkto Qualitätskontrolle leistet und wo es Schwachstellen gibt, wollte infosantésuisse von Andreas Mischler wissen, dem Leiter der SIRIS-Geschäftsstelle.

Hier geht es zum Interview mit SIRIS-Geschäftsführer Andreas Mischler

Madame Santé ist
Susanne Steffen