Monsieur Santé

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Jean-Paul Brönnimann Was tun bei Hitzschlag und Hitzeerschöpfung?

Der diesjährige Sommer ist bisher – nach 2003 – ein weiterer rekordverdächtiger Hitzesommer. Damit steigt auch die Gefahr von Sonnenstichen, Hitzeerschöpfung oder – noch schlimmer – von Hitzschlägen. Was tun? Anhaltend ungewohnt hohe Temperaturen wirken sich eher ungünstig auf das Wohlbefinden aus. Sie mindern die Leistungsfähigkeit, rauben uns den Schlaf und oft auch den Appetit. Kurzum, man …

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Hight temperatue on a hot summer day

Der diesjährige Sommer ist bisher – nach 2003 – ein weiterer rekordverdächtiger Hitzesommer. Damit steigt auch die Gefahr von Sonnenstichen, Hitzeerschöpfung oder – noch schlimmer – von Hitzschlägen. Was tun?

Anhaltend ungewohnt hohe Temperaturen wirken sich eher ungünstig auf das Wohlbefinden aus. Sie mindern die Leistungsfähigkeit, rauben uns den Schlaf und oft auch den Appetit. Kurzum, man fühlt sich schlaff und möchte am liebsten das Haus oder die Wohnung nicht verlassen. Hohe Temperaturen bergen aber auch gesundheitliche Gefahren, welche im Extremfall lebensbedrohende Züge (Hitzschlag) annehmen können. Insbesondere ältere Leute sind diesen Gefahren vermehrt ausgesetzt, weil sie sich weniger gut anpassen können. Unter dem Motto «Schutz bei Hitzewelle» veröffentlicht das Bundesamt für Gesundheit seit 2005 Informationsmaterial «um Angehörige, Pflegepersonal, Ärzteschaft und gefährdete Personen für die gesundheitlichen Risiken der Hitze und die entsprechende Vorsorge zu sensibilisieren». Die diesjährige Medienmitteilung mit dem Titel «Verhalten bei Hitzewellen» des EDI/BAG findest Du unter der Rubrik «Presseunterlagen».

App «Erste Hilfe»

Auf die Frage, was bei Hitzschlag und Hitzeerschöpfung zu tun ist, gibt die App «Erste Hilfe» auch eine Antwort. Unter dem Begriff «Hitzschlag» rät sie Dir, folgende Schritte zu unternehmen:

  • Umgehend Notrufnummer 144 anrufen oder eine andere Person damit beauftragen.
  • Die betroffene Person an einen kühleren Ort bringen.
  • Eng anliegende Kleider lockern und kühle, feuchte Tücher auflegen.
  • Luft zufächern.
  • Bei vorhandenem Bewusstsein in kleinen Schlucken kühles Wasser zu trinken geben und darauf achten, dass die betroffene Person nur kleine Schlucke zu sich nimmt.
  • Wenn möglich, mit einem in ein Tuch gewickeltes Eis, Hand- und Fussgelenke, Leiste, Nacken und Achselhöhlen abkühlen.

Monsieur Santé hat die App bereits im Rahmen der Serie «Gesundheitsapps unter die Lupe» getestet und mit der Höchstnote bewertet. Du findest den Testbericht hier.

Monsieur Santé ist
Jean-Paul Brönnimann

Ich bin seit über 34 Jahren im sozialen Krankenversicherungsbereich tätig. Neben meinen Aufgaben als Experte im Fachbereich Leistungseinkauf bei tarifsuisse ag sowie als Vertreter von tarifsuisse ag in diversen paritätischen Kommissionen.
Man findet mich auch bei Facebook und Twitter.