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Gregor Patorski Wir wollen nicht eingepfercht werden: Nein zur Einheitskasse

Am letzten Dienstag eröffneten die Verteidiger unseres bewährten Gesundheitssystems die Kampagne gegen die schädliche und nutzlose Einheitskasse. Mit tollen Visuals und noch besseren Argumenten zeigte das bürgerliche Komitee auf, weshalb wir am 28. September Nein stimmen sollten. Anlässlich der Medienkonferenz des bürgerlichen Komitees gegen die Einheitskasse, wurden Visuals, Argumente und auch die Websites vorgestellt. Sie finden sich unter folgenden Adressen: …

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fb-mumienAm letzten Dienstag eröffneten die Verteidiger unseres bewährten Gesundheitssystems die Kampagne gegen die schädliche und nutzlose Einheitskasse. Mit tollen Visuals und noch besseren Argumenten zeigte das bürgerliche Komitee auf, weshalb wir am 28. September Nein stimmen sollten.

Anlässlich der Medienkonferenz des bürgerlichen Komitees gegen die Einheitskasse, wurden Visuals, Argumente und auch die Websites vorgestellt. Sie finden sich unter folgenden Adressen:

Die wichtigsten Argumente sind:

Nein zu leeren Versprechungen
Die Initianten versprechen, dass mit der Einheitskasse die Prämien sinken werden. Die Fakten zeigen das Gegenteil:

  • Die Verwaltungskosten der Krankenversicherer (mit Werbekosten) betragen heute nur 5 Prozent der Gesamtkosten. Die Einheitskasse hat keine Anreize, diese so tief zu halten.
  • Alleine die Umstellung vom heutigen System hin zur Einheitskasse wird zwei Milliarden Franken kosten.
  • Heute werden über 60 Prozent der Versicherten, die sich für ein kostendämpfendes Hausarztmodell entscheiden, mit einem Prämienrabatt belohnt. Mit der Einheitskasse fällt dieser weg. Kostenbewusstes Verhalten zahlt sich nicht mehr aus – die Gesamtkosten werden dementsprechend steigen.

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Nein zum Verlust der Wahlfreiheit
Einer Einheitskasse sind wir wahllos ausgeliefert – sie macht uns zu Bittstellern. Die Einheitskasse ist nicht vereinbar mit der heutigen Wahlfreiheit, Selbstbestimmung und Vielfalt. Die Einheitskasse steht für:

  • Zwang: Jedermann muss bei der einzigen Einheitskasse versichert sein und ist ihr wahllos ausgeliefert.
  • Abhängigkeit: Die Möglichkeit des Kassenwechsels wird ausgeschlossen. Versicherte werden von Kunden zu Bittstellern.
  • Bevormundung: Der Blick ins benachbarte Ausland zeigt, dass Einheitskassen die freie Arztwahl einschränken und die Behandlung der Patienten diktieren.
  • Einheitsprämie: Die heutige Vielfalt an Prämienmodellen – die günstigere Kinder- und Jugendprämie sowie die Prämienrabatte auf Hausarztmodelle und Wahlfranchisen – fallen weg. In jedem Kanton wird eine einzige Prämie festgesetzt

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Nein zum Abbau medizinischer Leistungen
Mit der Einheitskasse setzen wir unser bewährtes System und seine hohe Qualität aufs Spiel. Im Ausland wird die Schweiz um ihr Gesundheitssystem beneidet. Es ist:

  • Hervorragend: Wir können heute alle auf eine qualitativ sehr gute medizinische Versorgung zählen, die von der Grundversicherung vergütet wird.
  • Gerecht: Alter und Einkommen spielen dabei keine Rolle.
  • Rasch: Die Schweiz verfügt über den weltweit besten Zugang zur medizinischen Grundversorgung.
  • Sozial: Wer wenig oder gar kein Einkommen hat, erhält eine verbilligte Prämie.

Die Einheitskasse setzt all dies aufs Spiel.

Staatliche Einheitskassen und Gesundheitssysteme sind hoch verschuldet. Drastische Sanierungen zulasten der Steuerzahlenden und schmerzhafte Rationierungen medizinischer Leistungen zulasten der Patienten werden nötig.

 

Monsieur Santé ist
Gregor Patorski

Ich arbeite als Denktanker & Wortwirker bei santésuisse im Bereich Web 1.0 & Web 2.0. 

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