Monsieur Santé

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Silvia Schütz Streit im Selbstbedienungsladen – Karikaturen zur Einheitskasse (6)

Teil sechs unserer beliebten Serie mit Karikaturen rund ums Thema Einheitskasse. Was geschieht, wenn Leistungserbringer, Kantons- und Bundesvertreter an den Schalthebeln der Einheitskasse sitzen? Unser Karikaturist wirft einen Blick in eine düstere Zukunft. Es braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, was passiert, wenn man mit sich selbst das eigene Einkommen verhandelt und sich selbst kontrolliert. …

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einheitskasse_eigeninteressenTeil sechs unserer beliebten Serie mit Karikaturen rund ums Thema Einheitskasse. Was geschieht, wenn Leistungserbringer, Kantons- und Bundesvertreter an den Schalthebeln der Einheitskasse sitzen? Unser Karikaturist wirft einen Blick in eine düstere Zukunft.

Es braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, was passiert, wenn man mit sich selbst das eigene Einkommen verhandelt und sich selbst kontrolliert. Die Einheitskasse würde von Leistungserbringern, Versichertenvertretern und Behörden gemeinsam verwaltet. Zumindest die Leistungserbringer geraten so in einen Interessenskonflikt: Einerseits müssen sie im Interesse der Prämienzahler dafür sorgen, Preise und Menge in vertretbarem Rahmen zu halten. Andererseits haben sie die Möglichkeit, die eigene Entlöhnung mitzugestalten. Die Gefahr ist gross, dass eine so geführte Einheitskasse gegenüber Mengenausweitung und Preiserhöhungen nicht sehr kritisch eingestellt wäre. Die Tarife würden steigen. Aufgrund der Doppelrolle der Leistungserbringer würden auch die Kontrollen über das zulässige Ausmass der Behandlungen der Ärzte – die Wirtschaftlichkeitsprüfungen – laxer gehandhabt. Was resultiert, sind höhere Kosten für die Steuer- und Prämienzahler.

Madame Santé ist
Silvia Schütz

Ich bin Projektleiterin Kommunikation bei santésuisse für die Deutschschweiz.

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