Monsieur Santé

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Thomas Meyer Wozu dient eigentlich Patientenadministration im Spital?

Mitarbeitende von Patientenadministrationen sind im anspruchsvollen Spitalalltag besonders gefordert. Die administrativen Aufgaben sind zahlreich, Schnittstellen zu Sozialversicherungspartnern komplex. Daher ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Spitälern und Krankenversicherern im Bereich Weiterbildung matchentscheidend. Im Spitalalltag kann es z.B. vorkommen, dass ein Patient, der auf der Intensivstation liegt, keine Auskunft über seine Versicherungsdeckung geben kann. Die Patientenadministration versucht daraufhin, …

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business conceptMitarbeitende von Patientenadministrationen sind im anspruchsvollen Spitalalltag besonders gefordert. Die administrativen Aufgaben sind zahlreich, Schnittstellen zu Sozialversicherungspartnern komplex. Daher ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Spitälern und Krankenversicherern im Bereich Weiterbildung matchentscheidend.

Im Spitalalltag kann es z.B. vorkommen, dass ein Patient, der auf der Intensivstation liegt, keine Auskunft über seine Versicherungsdeckung geben kann. Die Patientenadministration versucht daraufhin, die Auskunft bei der Krankenversicherung zu erhalten. Diese wird ihr jedoch verweigert mit dem Hinweis auf den Datenschutz. Dies im Grundsatz völlig zurecht, da der Eintrag der Versicherungsdeckung auf der Versichertenkarte aus Datenschutzgründen bisher freiwillig ist. Nur kann dies im Spitallalltag im Extremfall grosse finanzielle Auswirkungen haben.

In den Grundkursen von santésuisse wird dem gegenseitigen Verständnis zwischen Leistungserbringer und Krankenversicherer eine grosse Bedeutung beigemessen. Schon nur das Schärfen des Bewusstseins für den jeweils anderen „Player“ im Gesundheitswesen kann hier viel bewirken.

Auch das Thema Kostengutsprache kann oft zu Reibungen zwischen Spitäler und Krankenversicherern führen. Warum ist z.B. eine Ablehnung erfolgt? Hier lohnt sich, ein Blick hinter die Kulissen des vertrauensärztlichen Dienstes zu werfen, um bei den Spitalangestellten ein Verständnis zu schaffen. Dies trägt dazu bei, den Ablauf einer Kostengutsprache oder die Entscheidungsgrundlagen nachvollziehen zu können.

Beitrag von santésuisse: Gute Ausbildung
Mit den Grundkursen von santésuisse investieren Mitarbeitende aus dem Gesundheitswesen auch in ihr Basiswissen im Bereich Gesundheitswesens Schweiz. Wissen, das bei Sachbearbeitern im Spitallbereich oft fehlt. Gerade in der Bearbeitung von Alltagsfällen ist es wichtig, über gesetzliche Bestimmungen Bescheid zu wissen, die Akteure im Gesundheitswesen oder Praktiken der Krankenversicherer zu kennen.

Die Grundkurse von santésuisse tragen dazu bei, dieses Basiswissen aufzubauen. Das Handbuch der Schweizer Krankenversicherer dient als solide gesetzliche Basis, welches mit praxisnahen Fallbeispielen der Musterfamilie Santi im Kurs angereichert wird. Das Handbuch wird als Nachschlagewerk auch im Spitalalltag sehr geschätzt.

Die Kurse dienen jedoch nicht nur der Wissensvermittlung sondern bilden auch eine wichtige Austauschplattform. Damit fördern sie die partnerschaftliche Zusammenarbeit und helfen, das kulturelle Verständnis zu vertiefen.

Kursangebot santésuisse
Die im Bericht angeschnittenen Fragen und Themen wie Versichertenkarte, Datenschutz und weitere werden in den verschiedenen Kursen von santésuisse behandelt (Grundkurs 1 und 2; Vertiefungskurs; Spezialkurs Unfallerkennung und IV-Erkennung, Medizinkurs sowie Medizinischer Fachspezialist/in Leistungen). Die Kurse dauern zwischen einem und 10 Tagen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.santesuisse.ch/de/broschueren oder direkt bei mir: thomas.meyer@santesuisse.ch

Eine Anmeldung können Sie unterwww.santesuisse.ch/de/kursangebot vornehmen.

Monsieur Santé ist
Thomas Meyer

Ich bin als Projektleiter  bei santésuisse für die Grund- und Spezialkursezuständig. Die Kursthemen drehen sich um das Gesundheitswesen Schweiz allgemein, mit Fokus Krankenversicherung und übrige Sozialversicherungen.

Man findet mich auf Xing.