Monsieur Santé

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Stephan Colombo Die neue Spitalfinanzierung tut den Spitälern gut!

Die Einführung der neuen Spitalfinenzierung war mit Befürchtungen verknüpft, dass sich die finanzielle Situation der Spitäler dramatisch verschlechtern würde. Ein Blick in publizierte und somit öffentlich zugängliche Finanzberichte von über 80 Spitälern gibt Entwarnung. Insgesamt nahmen die Verluste ab und die Gewinne zu. Die untersuchten Jahresergebnisse der Jahre 2011 und 2012 zeigen eine klare Verbesserung …

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SpitalDie Einführung der neuen Spitalfinenzierung war mit Befürchtungen verknüpft, dass sich die finanzielle Situation der Spitäler dramatisch verschlechtern würde. Ein Blick in publizierte und somit öffentlich zugängliche Finanzberichte von über 80 Spitälern gibt Entwarnung. Insgesamt nahmen die Verluste ab und die Gewinne zu.

Die untersuchten Jahresergebnisse der Jahre 2011 und 2012 zeigen eine klare Verbesserung der finanziellen Situation. Die Einführung der neuen Spitalfinanzierung verringerte die kummulierte Summe der Verluste und vergösserte die kummlierte Summe der Gewinne. Einzelenen Spitäler scheint die neue Spitalfinanzierung besonders gut zu bekommen. Die Spitzenreiter sind insbesondere grosse Zentrumsversorger. Für das Jahr 2012 wiesen folgende Spitäler die höchsten Gewinne aus:

Luzerner Kantonsspital   34 Mio. CHF
Kantonsspital Baden   26 Mio. CHF
Kantonsspital Winterthur   22 Mio. CHF
Stadtspital Triemli   17 Mio. CHF
Ente Ospedaliero Cantonale   15 Mio. CHF

Dass die Universitätsspitäler auf einem hohen Niveau jammern, beweist insbesondere das Inselspital mit einem Jahresgewinn von rund 20 Mio. CHF. Aber auch die Universitätsspitäler in Basel und Zürich legten für 2012 ein positives Finanzergebnis vor.

An dieser Stelle soll nicht das Gewinnstreben der Spitäler in Frage gestellt werden, sondern festgehalten werden, dass die Spitäler dank oder trotz neuer Spitalfinanzierung Gewinne erzielen können. Nicht mehr aber auch nicht weniger!

Monsieur Santé ist
Stephan Colombo

SwissDRG von A bis Z.