Monsieur Santé

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Gregor Patorski Wie spare ich beim Kassenwechsel auch für andere mit?

Neben privaten Anbietern wie comparis.ch, bonus.ch und dem mit Staatsgeldern finanzierten priminfo.ch (Monsieur Santé berichtete), gibt es auch ein «gallisches Dorf» unter den Prämienrechnern: Der Versicherungsmathematiker  Ansgar John hat mit swupp.ch in seiner Freizeit eine Alternative programmiert, die sich sehen lassen kann. Monsieur Santé findet: Zwei Daumen hoch! Auch dieser Non-Profit-Prämienvergleich bietet den Versicherten einen …

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Neben privaten Anbietern wie comparis.ch, bonus.ch und dem mit Staatsgeldern finanzierten priminfo.ch (Monsieur Santé berichtete), gibt es auch ein «gallisches Dorf» unter den Prämienrechnern: Der Versicherungsmathematiker  Ansgar John hat mit swupp.ch in seiner Freizeit eine Alternative programmiert, die sich sehen lassen kann. Monsieur Santé findet: Zwei Daumen hoch!

Auch dieser Non-Profit-Prämienvergleich bietet den Versicherten einen raschen Überblick über ihre mögliche Prämienersparnis, die sich ihnen bei einem Versichererwechsel auftut. Unter swupp.ch ist dank Ansgar John ein Internetportal entstanden, das auf Knopfdruck immer alle verfügbaren Prämien aller (!) Versicherer zeigt (was bei kommerziellen Anbietern nicht immer der Fall ist). Die Website ist sehr schlank und userfreundlich aufgebaut. Da sie sich auf die Grundversicherung beschränkt, können Nutzer «schwupp-di-wupp» – wie es auf der Seite so schön heisst – die Anträge, die es für den Grundversicherungswechsel braucht, direkt ausdrucken und der Kasse ihrer Wahl zuschicken. Da die Website komplett in Responsive Design umgesetzt ist, kann man sie sich ganz einfach per Knopfdruck als Web App auch aufs Smartphone oder Tablet holen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Im Gegensatz zum Prämienrechner von Comparis bietet Swupp allerdings keinen Vergleich bezüglich Servicequalität der Versicherer.

Non-Profit und die Gemeinschaft profitiert
Versicherte, die sich für den Wechsel mit Swupp entscheiden, helfen mit auch für andere Geld zu sparen: Kommerzielle Anbieter erhalten von den Krankenversicherern pro Offerte zwischen 30 bis 50 Franken. Beim Non-Profit-Anbieter Swupp helfen die Versicherten also mit, die Verwaltungskosten der Kassen tief zu halten. Auch wurde hier (im Gegensatz zu den rund 300’000 Franken für Priminfo) kein Steuergeld eingesetzt. Diverse Zeitungen (NZZ, Tages-Anzeiger), mehrere Nationalräte und Experten aus dem Gesundheitswesen zeigten sich begeistert. Auch Monsieur Santé findet: Zwei Daumen hoch!

Monsieur Santé ist
Gregor Patorski

Ich arbeite als Denktanker & Wortwirker bei santésuisse im Bereich Web 1.0 & Web 2.0. 

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