Monsieur Santé

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Didier Juillard Dank Verhandlungsgeschick eine halbe Milliarde Kosten vermieden

Die gemeinsam auf Mandatsbasis geführten Tarif- und Preisverhandlungen stellen ein gesundes Wettbewerbselement im Bereich der sozialen Krankenversicherung dar. tarifsuisse ag vertritt dabei einen grossen Teil der Schweizer Krankenversicherer. Dank dem Verhandlungsgeschickt wurden im Jahre 2012 rund 90 Franken pro Versicherten weniger ausgegeben. tarifsuisse ag, Tochtergesellschaft von santésuisse, ist seit dem 1. Januar 2011 operativ. In …

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Die gemeinsam auf Mandatsbasis geführten Tarif- und Preisverhandlungen stellen ein gesundes Wettbewerbselement im Bereich der sozialen Krankenversicherung dar. tarifsuisse ag vertritt dabei einen grossen Teil der Schweizer Krankenversicherer. Dank dem Verhandlungsgeschickt wurden im Jahre 2012 rund 90 Franken pro Versicherten weniger ausgegeben.

tarifsuisse ag, Tochtergesellschaft von santésuisse, ist seit dem 1. Januar 2011 operativ. In dieser Eigenschaft berechnet und verhandelt tarifsuisse ag die in der Schweiz durch die KVG-Leistungserbringer anwendbaren Tarife. Die im Jahre 2011 erfolgte Auslagerung der Aufgaben im Zusammenhang mit den Tarifverhandlungen wurde ausdrücklich von einer Mehrheit der Krankenversicherer und Mitglieder der Dachorganisation santésuisse verlangt, um es gewissen Krankenversicherern zu ermöglichen, frei Tarifverhandlungen mit Leistungserbringern zu führen.

Im Jahre 2012 erhielt tarifsuisse ag ein Verhandlungsmandat von 49 von insgesamt 74 in der Schweiz zugelassenen Krankenversicherern. Unser Marktanteil beträgt 68% der in der Schweiz versicherten Bevölkerung, nämlich 5’400’000 versicherte Personen.

784 Tarifverträge jährlich
Eine der Hauptaufgaben unserer Organisation besteht daher darin, die 784 gegenwärtig gültigen Tarifverträge aufzuarbeiten und neu zu verhandeln, die wir mit den verschiedenen und gemäss KVG anerkannten Leistungserbringern (Spitäler, Ärzte etc.) abgeschlossen haben. Diese Tarifverträge setzen namentlich die Preise fest, welche in Rechnung gestellt werden, wenn es sich um Leistungen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung handelt. Diese Verträge regeln aber auch andere Bereiche, wie zum Beispiel die Frage der Honorarschuldnerschaft (Tiers payant oder Tiers garant).

90 Franken weniger ausgegeben – pro Versicherten
Dank unserer Wachsamkeit und der spezifischen Kenntnisse unseres Personals im Bereich der Tarifverhandlungen auf Ebene KVG  konnte unsere Organisation – allein für das Jahr 2012 – Tariferhöhungen vermeiden, welche zu zusätzlichen Ausgabe in Höhe von 500 Millionen Franken geführt hätten. Mehrausgaben, die letzten Endes die Prämienzahler hätten zahlen müssen. Demnach konnten dadurch – nur für dieses eine Jahr – 92 Franken pro Versicherten eingespart werden. Unsere jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf 10,5 Millionen Franken. Damit beträgt für 2012 die realisierte Nettoersparnis 489,5 Millionen Franken, d.h. 90.50 Franken pro Versicherten.

In Anbetracht dieser Zahlen ist unser Wirken von grossem Nutzen und trägt offenkundig dazu bei, die Gesamtkosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung einzudämmen. Dies obwohl wir nur auf den Preis Einfluss nehmen können und nicht über die gesetzlichen Mittel verfügen, um das Volumen der erbrachten Leistungen zu regulieren. Unser Vorgehen ist dank der grossen Anzahl sozialer Krankenversicherer möglich, welche die Tarif- und Preisverhandlungen als gesundes Wettbewerbselement betrachten.

Monsieur Santé ist
Didier Juillard