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Gregor Patorski Übersetzungshilfe Arztdeutsch – Deutsch: www.washabich.ch

Carotissklerose, diskreter DS über der Patella, Niereninsuffizienz – verstehen Sie bei diesem Medizinerkauderwelsch auch nur Bahnhof? Viele Patienten wissen nicht, was die Diagnose Ihres Arztes bedeutet. Seit diesem Jahr gibt es mit washabich.ch einen Übersetzungsdienst für ärztliche Befunde auch in der Schweiz – kostenlos aber wertvoll. Damit Patienten im Arztgespräch die richtigen Fragen stellen und gemeinsam mit …

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Carotissklerose, diskreter DS über der Patella, Niereninsuffizienz – verstehen Sie bei diesem Medizinerkauderwelsch auch nur Bahnhof? Viele Patienten wissen nicht, was die Diagnose Ihres Arztes bedeutet. Seit diesem Jahr gibt es mit washabich.ch einen Übersetzungsdienst für ärztliche Befunde auch in der Schweiz – kostenlos aber wertvoll.

Damit Patienten im Arztgespräch die richtigen Fragen stellen und gemeinsam mit ihrem Arzt die richtigen Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen können, erhalten sie von „Was hab’ ich?“ eine für sie verständliche Erklärung ihrer medizinischen Befunde. Dieser Service ist für Patienten kostenlos, denn im Hintergrund der Website washabich.ch arbeiten hunderte Medizinstudierende und Ärzte ehrenamtlich für eine bessere Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Seit 2017 wird der Übersetzungsdienst auch in der Schweiz angeboten und auch von der Insel-Gruppe und der Schweizerischen Stiftung für Patientenschutz unterstützt.

35’000 Mal Medizinerlatein übersetzt

Seit Beginn des Projektes in Deutschland im Jahr 2011 wurden gut 35’ooo Befunde vom Medizinerteam in eine für Patienten leicht verständliche Sprache übersetzt. Das Problem von ärztlichen Befunden oder Krankenhausberichten ist, dass sie für den weiterbehandelnden Arzt gedacht sind. Ein Dokument von Fachleuten für Fachleute, also. Wer ausser Ärzten versteht diese Berichte? Nur zu oft sind sie das einzige Dokument, das ein Patienten in seinen Händen hat. Das führt häufig zu Unsicherheiten: Aus einer Entzündung am Oberarm kann da schnell eine angsteinflössende „kortikale Imprägnierung des Humeruskopfes mit ventraler Zirkumferenz“ werden.

In dieses Schwarze Kommunikationsloch der weissen Halbgötter stösst „Was hab ich?“: So wird z.B. eine „physiologische Lordose der HWS“ in verständliches Deutsch übertragen: „Wenn man von der Seite auf die Wirbelsäule schaut, dann ist die Wirbelsäule nicht gerade. Sie ist zum Beispiel am Hals nach vorn gebogen. Das nennt man Lordose. Wenn die Halswirbelsäule normal nach vorn gebogen ist, dann heisst das physiologische Lordose.“ Der Patient kann aufatmen, es plagt ihn keine tödliche Krankheit, er hat ihn diesem Fall einen normal gekrümmten Hals.

Digitales Wartezimmer

Täglich ab 7 Uhr morgens wird auf www.washabich.ch das digitale Wartezimmer mit einer beschränkten Anzahl an Plätzen geöffnet. Das Team aus derzeit 161 Medizinern übersetzt dabei die eingereichten Befunde. Um die Wartezeiten auf die Übersetzung kurz zu halten, können täglich nur eine bestimmte Menge an Befunden eingereicht werden. Die Zeit ihm Wartezimmer lohnt sich aber. Das Angebot ist übrigens komplett kostenlos.

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