Monsieur Santé

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Susanne Steffen Weniger Risiken, weniger Nebenwirkungen

Bei den zugelassenen und auf dem Markt eingeführten Arzneimitteln wird bei der Packungsgrösse darauf geachtet, dass die kleinste Packung an die Therapiedauer und Dosierungsempfehlung gemäss Fachinformation angepasst ist. Dennoch: Nicht immer entspricht die Packungsgrösse der aktuell üblichen Therapiedauer. Gerade im Falle von Antibiotika sind der korrekte Einsatz – die gesicherte Indikation – und die Therapiedauer …

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Bei den zugelassenen und auf dem Markt eingeführten Arzneimitteln wird bei der Packungsgrösse darauf geachtet, dass die kleinste Packung an die Therapiedauer und Dosierungsempfehlung gemäss Fachinformation angepasst ist. Dennoch: Nicht immer entspricht die Packungsgrösse der aktuell üblichen Therapiedauer.

Gerade im Falle von Antibiotika sind der korrekte Einsatz – die gesicherte Indikation – und die Therapiedauer wichtig, um die Resistenzentwicklung der Bakterien gegen diese Arzneimittel nicht zu fördern. Die Abgabe von Teilmengen einer Packung, die sogenannte Einzelabgabe, ist daher eine naheliegende Massnahme, um die Therapieziele nicht zu gefährden. Eine im Jahr 2017 publizierte Pilotstudie in Frankreich zeigte entsprechend positive Resultate: Durch die Einzelabgabe konnten die Anzahl abgegebener Tabletten um zehn Prozent reduziert und gleichzeitig die Therapietreue verbessert werden.

Jetzt soll ein Pilotprojekt des Bundes in einem noch zu bestimmenden Kanton die Einzelabgabe von Medikamenten – spezifisch Antibiotika – auch in der Schweiz untersuchen und damit den potenziellen Nutzen aufzeigen.

Hier geht es zum ausführlichen Bericht

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