Monsieur Santé

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Gregor Patorski Video: Monsieur Santé erklärt die Einheitskasse

Dritter Teil und letzter Teil unserer Video-Blogserie «Monsieur Santé erklärt…». In drei kurzen Videos erklärt Monsieur Santé Themen aus dem Gesundheitssystem. Heute zeigt er, dass der Alptraum Einheitskasse zu immensen Wartezeiten und Schuldenbergen führt. Der Staatsmoloch Einheitskasse führt zu: der Abschaffung der Wahlfreiheit und nimmt den Versicherten so die Selbstbestimmung deutlich höheren Kosten einer qualitativen Verschlechterung …

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Dritter Teil und letzter Teil unserer Video-Blogserie «Monsieur Santé erklärt…». In drei kurzen Videos erklärt Monsieur Santé Themen aus dem Gesundheitssystem. Heute zeigt er, dass der Alptraum Einheitskasse zu immensen Wartezeiten und Schuldenbergen führt.

Der Staatsmoloch Einheitskasse führt zu:

  • der Abschaffung der Wahlfreiheit und nimmt den Versicherten so die Selbstbestimmung
  • deutlich höheren Kosten
  • einer qualitativen Verschlechterung unseres Gesundheitssystems

Keine Wahlfreiheit: Wegen fehlender Konkurrenz behandelt die Einheitskasse die Versicherten nicht mehr wie Kunden. Sie ist nicht gezwungen gute Servicequalität zu liefern oder Kosten rasch zurückzuerstatten. Unzufriedene Versicherte können die Kasse nicht mehr wechseln, sie wären dem Einheitsmoloch ausgeliefert. Heute wechseln rund 10% der Versicherten jährlich ihre Kasse.

Höhere Kosten: Die staatliche Einheitskasse treibt unsere Prämien in unerschwingliche Höhen. Ihr fehlen aufgrund der fehlenden Konkurrenz die Anreize, die Gesundheitskosten möglichst tief zu halten. Die heutigen Krankenversicherer sind bestrebt möglichst tiefe Preise mit Ärzten und Spitälern auszuhandeln und Rechnungen genau zu kontrollieren. Sie arbeiten effizient, denn sie können nur im Markt bestehen, wenn sie ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis bieten. Das hält die Verwaltungskosten bei rund 5%. Staatliche Sozialversicherungen haben diesen Sparanreiz nicht: So hat die SUVA 11.3 Prozent Verwaltungskosten oder die Arbeitslosenversicherung 9.2 Prozent.

Schlechtere Qualität: Länder mit Einheitskassen haben eines gemeinsam: Im System will niemand die politische Verantwortung für steigende Prämien übernehmen, daher werden keine kostendeckenden Prämien erhoben. Es entstehen Finzanzierungslücken und Schulden. In Frankreich z.B. 10 Milliarden Euro. Das Beispiel Grossbritannien zeigt, dass derart verschuldete staatliche Gesundheitssysteme auf dem Buckel der Patienten sparen. Lange Wartefristen sind die Folge. Die Qualität der medizinischen Grundversorgung nimmt rapide ab. Es entsteht eine Zwei-Klassen-Medizin, wo nur die Reichen sich über teure Zusatzversicherungen schadlos halten. Ein unsolidarisches Gesundheitssystem ist die Folge.

Im ersten Video erklärte Monsieur Santé den Kassenwechsel und stellte einen Franchisenrechner und Musterbriefe für die Versicherten  zur Verfügung.

Im zweiten Video erklärte Monsieur Santé die Prämienhöhe und stellte die Sparbemühungen der Krankenversicherer in den Vordergrund.

Die Videos gibt es in unserem YouTube-Kanal auch in Französisch und Italienisch.

Monsieur Santé ist
Gregor Patorski

Ich arbeite als Denktanker & Wortwirker bei santésuisse im Bereich Web 1.0 & Web 2.0.  Auch texte ich für den «Brennpunkt Gesundheitspolitik», welcher vor den Sessionen jeweils an die PolitikerInnen geschickt wird.

Man findet mich auch bei Xing, Google+, Twitter, LinkedIn und Facebook.