Brennpunkt_02_sDie Krankenkassen sind für die Prämienzahlenden in der Schweiz zumeist nur der Überbringer der schlechten Botschaft: Der Prämienhöhe. Dass diese unmittelbare mit den beanspruchten medizinischen Leistungen zusammenhängt, sehen nur wenige. Dass die Preise für diese Leistungen dank der Beharrlichkeit von tarifsuisse ag bei den Tarifverhandlungen tief gehalten werden, ist die gute Nachricht: So hat jeder Prämienzahlende am Ende des Jahres 40 Franken mehr im Portemonnaie.

tarifsuisse setzt sich für Qualität zu zahlbaren Preisen im Schweizer Gesundheitswesen ein. Dank den für das Jahr 2013 bereits unterzeichneten Tarifverträgen konnten im ambulanten und stationären Bereich zusammen Einsparungen von hochgerechnet rund 470 Millionen Franken erzielt werden. Davon kommen 170 Millionen den Kantonen und 300 Millionen Franken den Prämienzahlenden zugute, da in der Grundversicherung kein Gewinn gemacht werden darf. Jeder Prämienzahler erhält also quasi zwei «Nötli» (40 Franken) auf die Hand. Diese Einsparungen entsprechen 1,2 Prozent des durchschnittlichen jährlichen Kostenwachstums von zwei bis drei Prozent und wurden mit dem tarifsuisse- Budget von acht Millionen Franken erarbeitet. Das heisst: Pro «Einfränkler », der eingesetzt wird, erarbeitet tarifsuisse für die Prämienzahler mehr als 37 Franken. Eine schöne Rendite!

Erfolg dank engagierten Mitarbeitern
Dieser Erfolg ist in erster Linie meinen hochmotivierten Mitarbeitern bei tarifsuisse ag geschuldet. Ihr täglicher Einsatzes und ihre hohe Fachkompetenz kommt nicht nur unseren Kunden – den einzelnen Krankenversicherern – sondern auch den Versicherten und Prämienzahlenden zu Gute – direkt spürbar im Portemonnaie. Daher bin ich als Direktor von tarifsuisse besonders stolz auf meine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Unter einem Einheitskassensystem gäbe es keine motivierten Mitarbeiter, keine Verhandlungsgemeinschaften, keinen Wettbewerb unter den Krankenversicherern, keine Einsparungen. Es gäbe nur noch eine staatliche Monopolkasse, einen Motivations-Vernichter, einen grauen Bürokratie-Moloch, der Leistungen rationiert oder Schulden anhäuft. Heute hingegen hat die tarifsuisse bei den Tarifverhandlungen den gesetzlichen Auftrag, aktiv zu werden. Diesen Spielraum nutzen wir erfolgreich, wie unsere Einsparungen für die Prämienzahlenden deutlich zeigen.

Monsieur Santé ist
Markus Caminada

Ich bin 2004 als Branchenneuling zu santésuisse in die damalige Geschäftsstelle Zentralschweiz als Sachbearbeiter/Projektleiter gestossen. Seither von den vielseitigen Herausforderungen im Schweizerischen Gesundheitswesen fasziniert, durfte ich mich über diverse Aufgaben weiterentwickeln. Seit dem 1. Mai 2013 bin ich Direktor von tarifsuisse ag und leite weiterhin die Abteilung Wirtschaftlichkeitsprüfungen.

Man findet mich auch auf LinkedIn.