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Jean-Paul Brönnimann Screening-Mammografie – Kantone zögern mit der Umsetzung

Als fleissiger Leser bzw. Leserin unseres Blogs erinnerst Du Dich sicher an die bereits veröffentlichten Beiträgen zum Thema zum Thema Screening-Mammografie: «Wird Screening-Mammografie von der Grundversicherung bezahlt?» und «Wieviel kostet eine Brustkrebs-Voruntersuchung?». In diesem Beitrag visualisiert Monsieur Santé aus der Vogelperspektive den Stand der Umsetzung der Screening-Mamografie in den Kantonen anhand der Schweizer Karte, gekoppelt mit den aktuell mit …

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Radiology technician looking at mammography

Als fleissiger Leser bzw. Leserin unseres Blogs erinnerst Du Dich sicher an die bereits veröffentlichten Beiträgen zum Thema zum Thema Screening-Mammografie: «Wird Screening-Mammografie von der Grundversicherung bezahlt?» und «Wieviel kostet eine Brustkrebs-Voruntersuchung?». In diesem Beitrag visualisiert Monsieur Santé aus der Vogelperspektive den Stand der Umsetzung der Screening-Mamografie in den Kantonen anhand der Schweizer Karte, gekoppelt mit den aktuell mit den Krankenversicherern vertraglich vereinbarten Pauschalen.

Bisher wird die systematische Screening-Mammografie noch nicht flächendeckend angeboten, obwohl die rechtlichen Grundlagen dafür vom EDI geschaffen wurden (Art. 12e KLV). Zurzeit gibt es lediglich in den Kantonen Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Neuenburg, St. Gallen, Thurgau, Waadt und Wallis ein Screening-Programm. Die Kantone Basel-Stadt, Solothurn, Luzern und Tessin haben die Einführung von Programmen beschlossen, jedoch noch nicht umgesetzt oder es haben noch keine Tarifverhandlungen mit den Krankenversicherern stattgefunden (Kanton Tessin). In weiteren Kantonen sind politische Vorstösse hängig (Quelle: Krebsliga).

Zweifel an «WZW»
Der Bericht des Swiss Medical Board (siehe auch «Wird Screening-Mammografie von der Grundversicherung bezahlt?») , hat – primär in Bezug auf  die Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmässigkeit (Art. 32 KVG) der systematischen Screening-Mammografie – eine breite und zum Teil heftige Diskussion in der Öffentlichkeit und in Fachgremien ausgelöst sowie letztendlich für eine gewisse Verunsicherung gesorgt. Aus den Erkenntnissen seiner Analyse empfiehlt das Swiss Medical Board u.a. von der Einführung von systematischen Screening-Mammografie-Programmen abzusehen und die bestehenden zu befristen.

Dass sowohl die Frauen selbst, als auch die Wissenschaftler seither vermehrt hin- und hergerissen sind, zeigen die zahlreichen in den Print- und digitalen Medien publizierten Beiträge zum Thema der systematischen Mammografie-Vorsorgeprogrammen. Aus der Fülle der publizierten Artikel hat Monsieur Santé den Artikel des Brustzentrums der Klinik Hirslanden mit dem Titel «Mammografie-Vorsorgeprogramm: Ja oder nein?» herausgepickt. Der Autor, PD Dr. Christoph Rageth ist trotz allen Nachteilen – beispielsweise des Problems des «falschen Alarms» – von der Notwendigkeit eines systematischen Mammografie-Vorsorge­programmes überzeugt.

Vertraglich vereinbarte Preise – aktuelle Regelung
Seit 1996 wird aufgrund des vom EDI deklarierten Pflichtleistungscharakters der Mammografie diese als Massnahme zur frühzeitigen Erkennung des Brustkrebs in diversen Kantonen (siehe oben) in Rahmen von Programmen durchgeführt und von der Grundversicherung in Form von Pauschalen bezahlt (zur Erinnerung: ab dem 50. Altersjahr alle zwei Jahre und von der Franchise befreit). Der nachstehenden Schweizerkarte kannst Du den Stand der umgesetzten Programme sowie die aktuell vereinbarten (Brutto-) Pauschalen entnehmen:

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